Bestattungskultur...

... im Wandel der Zeit.

Der Zeitgeist macht auch vor der Bestattungskultur nicht Halt. Waren früher aufwendige Abschiedsfeiern und pompöse Grabstätten ein Zeichen für Liebe und Dankbarkeit dem Verstorbenen gegenüber, so ging Anfang der 90er Jahre der Trend deutlich zur anonymen Bestattung, ohne jegliches Zeremoniell.

Heute wächst die Nachfrage nach individuell gestalteten Abschiedsfeiern im kleinen Familien- und Freundeskreis, ohne jeglichen Zeitdruck und protokollarischen Normen. Durch die Zuwanderung andererethnischer Völker gewinnen auch multikulturelle Abschiedsformen anderer Religionen zunehmend an Bedeutung.

Eine trauernde Person steht vor vier Aufgaben, die sie zu bewältigen hat:

  • sie muss die Realität des Verlustes akzeptieren;
  • sie muss sich durch den Schmerz der Trauer arbeiten;
  • sie muss sich an die neue Umwelt ohne die verstorbene Person anpassen und
  • sie muss für die verstorbene Person emotional einen neuen Ort finden und wieder in das Leben investieren.

Trauerhilfe ist Hilfe bei der Bewältigung dieser Aufgaben.

Die Bestattungsliturgien und Riten der verschiedenen Konfessionen, egal ob von katholischen, evangelischen oder reformierten Kirchen, unterscheiden sich in ihren Abläufen. Die Formen sind unterschiedlich, die Wirkung ist ähnlich. In jedem Fall steht dahinter der christliche Glaube, die Botschaft der Auferstehung Christi und der Glaube an ein Leben nach dem Tod.
Ebensolche Traditionen gibt es im Judentum, im Islam und in ostkirchlichen, orthodoxen Gemeinden.
Durch den Zuzug von Menschen aus aller Welt kommt es auch bei uns zur Begegnung mit den deren Begräbnisriten.

Die Traditionen und Riten - ob mit Waschungen, Segnungen, offene Aufbahrungen oder Urnenfeiern, zelebriert durch einen Pfarrer, Priester, Pastor / Pastorin, Rabbiner oder Imam sind seit Jahrhunderten bewährt. Sie trösten, sie teilen das Leid, sie unterstützen Trauernde in der Gemeinschaft der Mittrauernden.

Begräbnisliturgie oder Trauerfeier?

Liturgien sind heute bei uns nicht mehr die einzigen Rituale, um Tote zu bestatten.
Zunehmend steht die religiöse Begräbnisliturgie in Konkurrenz mit weltlichen Trauerfeiern. Diese Trauerfeiern sollen den gleichen Zweck erfüllen, wie die wie die Bestattungsliturgien. Ob sie es tatsächlich können, ist vom Einzelfall abhängig. Hier ist es geboten, von den Trauernden zu erfragen, welche Werte und Maßstäbe für ihr eigenes und das Leben des Verstorbenen kennzeichnend ist. Trösten kann hier bedeuten, den Verstorbenen, bzw. des vergangenes Leben besonders zu würdigen.

Eine Frage des Vertrauens.



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